Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Arbeitsgruppe Versorgungsforschung

Koordination

Dr. Astrid Fink

Aktuelle Projekte

  • Finanzielle Auswirkungen von Krebserkrankungen (KMA)
  • Präferenzen und Kompetenzen älterer, multimorbider Patienten in der Arzt-Patienten-Interaktion (PräKäP)
  • Soziale Ungleichheiten im Zugang und in der Inanspruchnahme von Rehabilitationsmaß-nahmen und Erwerbsminderungsrenten (SPE-III)

Abgeschlossene Projekte

  • Methamphetaminkonsum in Mitteldeutschland. Eine qualitative Studie zu Bedarf und Herausforderungen für die rehabilitative Versorgung (METH_MD)
  • Wie soziale Ungleichheiten den Behandlungs- und Versorgungsverlauf bei koronarer Herzerkrankung beeinflussen. Eine qualitative Studie aus Sicht  multimorbider älterer Patienten (BeHerzt)
  • Wie soziale Ungleichheiten den Behandlungs- und Versorgungsverlauf bei Diabetes mellitus Typ-2 beeinflussen. Eine qualitative Studie aus Sicht der Patienten (SODIA)
  • Zugang zur stationären Kinderrehabilitation: Barrieren und Potentiale – eine Projektsynthese mit Handlungsleitfäden für die Praxis (KIREZplus)
  • Einflussfaktoren auf die Inanspruchnahme von Rehabilitationsmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen (rekju)

Was ist Versorgungsforschung

Was zunächst nach trockener Schreibtischtätigkeit klingt, entpuppt sich in Wirklichkeit als fachübergreifende Forschung ganz nahe am medizinischen Alltag. Ausgehend von der Patienten- und Populationsperspektive und vor dem Hintergrund komplexer Kontextbedingungen werden die Strukturen und Prozesse der Gesundheitsversorgung untersucht, die Outcomes auf Ebene der Alltagsversorgung beschrieben und komplexe Interventionen zur Verbesserung der Versorgung entwickelt und evaluiert.

Ausrichtung am IMS

Viele der im Institut für Medizinische Soziologie umgesetzten Versorgungsforschungsprojekte setzen sich mit dem individuellen Krankheitserleben auseinander. Das ist von Relevanz, da sich die Erfahrungen, die Patientinnen und Patienten im Alltag mit sich, ihrer Erkrankung und der Wahrnehmung durch andere machen, auch auf den Therapieerfolg auswirken können. Die sozialen Determinanten der gesundheitlichen Versorgung durchziehen die Versorgungsforschungsprojekte wie ein roter Faden und werden auch in den Sekundärdatenanalysen fokussiert. In der Forschungspraxis finden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden ihre Anwendung. In den Arbeiten der AG werden sowohl Routinedaten ausgewertet (Sekundärdatenanalysen) als auch selber Daten erhoben.

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