Martin Luther University Halle-Wittenberg

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SILNE-Studie

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SILNE -  Schulbefragung (Workpackage 5)

„Tackling socioeconomic inequalities in smoking: learning from natural experiments"

Ziel

SILNE ist ein durch die Europäische Kommission gefördertes Projekt, welches das Rauchverhalten von Jugendlichen im Alter von ca. 14-15 Jahren in sechs europäischen Ländern (Belgien, Finnland, Deutschland, Italien, Niederlande und Portugal) untersucht.

Das Forschungsvorhaben hat das Ziel, neue Erkenntnisse über das Rauchverhalten und die Bedeutung des sozialen Netzwerkes von Jugendlichen zu gewinnen und gesundheitspolitische Maßnahmen zur Reduzierung sozialer Unterschiede im Rauchverhalten von Schülerinnen und Schülern anzuregen.

Deutschland wird durch das Institut für Medizinische Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vertreten. Die Verantwortung über die länderübergreifende Schulbefragung obliegt der Universität Louvain, Belgien.

Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre (Januar 2012 - Dezember 2014).

Methodik

Das Institut für Medizinische Soziologie führte die Befragung an Schulen in Hannover durch. Insgesamt wurden ca. 1.500 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe an 13 Schulen unterschiedlicher Schulformen befragt. Die Befragung fand im Frühjahr/Sommer 2013 statt.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, dass Rauchverhalten von Jugendlichen besser zu verstehen und mögliche Maßnahmen praxisnah zu entwickeln. Die Angaben dienen ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken und der Unterstützung der schulischen Gesundheitsförderung. Jeder teilnehmenden Schule wird dabei eine individuelle Auswertung der Ergebnisse auf Schulebene mit Empfehlungen für gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Verfügung gestellt, sodass maßgeschneiderte Interventionen an der jeweiligen Schule initiiert werden können.

Die Studie wurde von der Landesschulbehörde Niedersachsen, Regionalabteilung Hannover, genehmigt. Ebenfalls erfolgte eine Prüfung durch die Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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