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Finanzielle Auswirkungen einer Krebserkrankung (KMA)

Finanzielle Auswirkungen einer Krebserkrankung und daraus resultierende psycho-soziale Belastungen - Eine qualitative Studie aus Patientensicht.

Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Richter, Dr. Astrid Fink

Koordination: Sara Schröder, Nadine Schumann, Laura Hoffmann

Laufzeit: 16.10.2016 bis 15.10.2018

Förderer: Deutsche Krebshilfe

Die Zahl an Patienten, die mit einer Krebserkrankung leben, steigt kontinuierlich an. Der Anstieg resultiert aus einer steigenden Anzahl an Krebsneuerkrankungen sowie verbesserten Behandlungsmöglichkeiten und dadurch höheren Überlebensraten. Eine Krebserkrankung ist nicht nur mit physischen und psychischen, sondern ebenso mit finanziellen Auswirkungen verbunden. Die finanziellen Folgen einer Krebserkrankung sind in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der internationalen Forschung gerückt. Dabei werden die psycho-sozialen Belastungen, die sich aus den finanziellen Veränderungen ergeben können, jedoch selten untersucht. Für Deutschland, mit einem der stärksten Sozialversicherungssystemen der Welt, liegen bislang keine Daten zu den finanziellen Auswirkungen einer Krebserkrankung und den daraus resultierenden psycho-sozialen Belastungen vor.

Im Rahmen dieser Studie werden ca. 30 Patienten mit einer Krebserkrankung mittels leitfadengestützter Interviews mündlich zu ihren Erfahrungen befragt. Eingeschlossen in die Studie werden Patienten ab einem Alter von 30 Jahren mit einer Darm-, Lungen-, Brust- oder Prostatakrebs-Erkrankung. Die Akutbehandlung der Krebserkrankung soll abgeschlossen sein und maximal 5 Jahre zurück liegen. In den Interviews werden die Krankheitsgeschichte, kurz- und langfristige Veränderungen der finanziellen Situation, Kosten der Krebserkrankung, berufliche Entwicklung, Ressourcen zur Reduzierung finanzieller Belastungen, sowie psycho-soziale Belastungen thematisiert. Alle Interviews werden digital aufgezeichnet, vollständig transkribiert und nach der Grounded Theory ausgewertet.

Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich an

Frau Sara Schröder

Telefon 0345 557-1160

E-Mail:

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